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Je nach Magazin ist das Einlegen des Filmmaterials verschieden.

Anhand eines Älteren C-Magazins und eines A-Magazins werde ich nachfolgend die wichtigsten Unterschiede erklären.

Die Leerspule kommt zwischen die oberen Klemmen des Magazins, wo sich auch das Übertragungszahnrad befindet.

Dieses lässt sich nur in eine Richtung drehen.

Filme haben auf der Rückseite Zahlen aufgedruckt, wobei die "1" bei manchen Filmsorten nur als "I" erkennbar ist.

Der Film wird wie auf dem Bild so eingesetzt, das die schwarze Seite oben liegt. Der Filmvorspann wird ca 10cm abgezogen und dann über die Rolle auf die Andruckplatte gelegt. Hierbei sollte das Papier unter die silberne Führungsschiene gezogen werden. Der Verriegelungsring sollte dabei waagerecht stehen. Ist der Film unter der Führungsschiene, wird der Verriegelingsring etwas schräg gestellt und damit der Film festgehalten

Die sich verjüngende Spitze des Papiers wird in den Schlitz der Leerspule eingeschoben und mit Hilfe des Übertragungszahnrades ca eine Umdrehung transportiert. Jetzt wird der Einsatz in das Magazingehäuse eingeschoben, dabei muß der Verriegelungsring schräg stehen. Ist der Einsatz komplett eingesetzt, dreht man den Verriegelungsring waagerecht. Die klappe auf der Rückseite wird nun geöffnet und der Film mit dem Transportring solange vorgespult, bis durch das Guckloch die 1 bzw "I" mittig zu sehen ist. Jetzt wird der Transportring in entgegengesetzter Richtung gedreht. Seitlich im Magazinfenster erscheint nun die "1", das Signal zeigt Weiß an. Das Magazin ist nun für die erste Aufnahme bereit.

    

 

Bei dem A(utomatik)-Magazin wird der Film genau wie oben beschrieben zwischen die beiden Halterungen eingelegt. Anders als bei den B und C Magazinen, wird hier der Film soweit vorgespult, bis der schwarze Pfeil auf dem Papier mit dem roten Dreieck des Einsatzes übereinstimmt. Jetzt wird der Einsatz in das Gehäuse geschoben und mit Hilfe der Kurbel der Film soweit vorgespult, bis die "1" im seitlichen Fenster erscheint und gleichzeitig die Kurbel stoppt. Es sei noch zu erwähnen, das der Schieber mit der Wulst nach vorne zur Kamera hin zeigen sollte, da er sonst das Herausziehen des Einsatzes beim Filmwechsel blockiert.

    

 

Bei der Verwendung eines Fujifilm Type Acros, kommt es meistens zu sehr engen Bildabständen oder gar Überlappungen.

Dies liegt darin begründet, das dieser Filmtype ein dünneres Trägermaterial hat. Hasselblad hat daher bei den Magazineinsätzen ab ca. 2001 dieses durch eine zusätzliche Markierung etwas korrigiert. Neben dem ursprünglichen roten Dreieck ist etwas vorher eine weitere rote Markierung angebracht. Wird hier der Pfeil vom Film platziert, werden die Bildabstände etwas größer. Hat man kein entsprechendes Magazin, kann man dies auch ohne Markierung an dieser Stelle vornehmen.